Der Verein

Zei­chen der Erin­ne­rung e.V.” wur­de 2004 gegrün­det.
Ver­eins­an­schrift: Nord­bahn­hof­stra­ße 81 · 70191 Stutt­gart
Bank­ver­bin­dung (BW Bank Stutt­gart) IBAN: DE82 6005 0101 0002 6058 43

Der Vorstand


1. Vor­sit­zen­der:

Andre­as Kel­ler (ab Som­mer 2017)
Inten­dant i. R. der Inter­na­tio­na­len Bach­aka­de­mie Stutt­gart
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Prof. Roland Oster­tag (2004 – 2017)


2. Vor­sit­zen­de:

Prof. Bar­ba­ra Traub (ab 2012)
Vor­stand­spre­che­rin der IRGW Stutt­gart
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RA Regi­ne Brei­ners­dor­fer (2004 – 2012)


Schatz­meis­ter:

Jupp Kle­graf
Bezirks­vor­ste­her i.R. von Stutt­gart-Nord
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Werden Sie Mitglied!

Wir freu­en uns sehr über jedes neue Mit­glied. Schrei­ben Sie uns form­los eine E-Mail und wir ant­wor­ten / begrü­ßen Sie ger­ne im “Zei­chen der Erin­ne­rung e.V.”. Die Sat­zung fin­den Sie unten. Mit­glied­bei­trä­ge wer­den kei­ne erho­ben, über Spen­den freu­en wir uns, denn unse­re Arbeit ist dar­auf ange­wie­sen. Bank­ver­bin­dung s.o.


Satzung

§ 1        Name und Sitz des Vereins

(1) Der Ver­ein führt den Namen „ZEICHEN DER ERINNERUNG e.V.“

(2) Sitz des Ver­eins ist Stutt­gart

 

§ 2        Zweck des Vereins

Zweck des Ver­eins ist die Pla­nung, Rea­li­sie­rung und Pfle­ge einer Gedenk­stät­te an den Glei­sen im Stutt­gar­ter Nord­bahn­hof, auf denen die Depor­ta­ti­on von mehr als 2000 würt­tem­ber­gi­schen Juden in Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger begann.

Der Sat­zungs­zweck wird ver­wirk­licht ins­be­son­de­re durch

- Siche­rung des dafür not­wen­di­gen Gelän­des
– Beschaf­fung von öffent­li­chen und pri­va­ten Mit­tel zur Finan­zie­rung des „Zei­chens der Erin­ne­rung“
– Ver­ga­be und Über­wa­chung der Arbei­ten zur Rea­li­sie­rung des „Zei­chens“
– Öffent­lich­keits­ar­beit, u.a. durch Publi­ka­tio­nen und Ver­an­stal­tun­gen

§ 3        Gemeinnützigkeit

(1) Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke.

(2) Der Ver­ein ist selbst­los tätig. Er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.

(3) Der Ver­ein finan­ziert sich durch Spen­den und Mit­glieds­bei­trä­ge, falls sol­che beschlos­sen wer­den.

(4) Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­ge­mä­ßen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins.

(5) Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt wer­den.

§ 4        Mitgliedschaft

(1) Mit­glied des Ver­eins kön­nen natür­li­che Per­so­nen – Min­der­jäh­ri­ge mit Zustim­mung der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten – sowie juris­ti­sche Per­so­nen des pri­va­ten und öffent­li­chen Rechts sein.

(2) Die Anmel­dung erfolgt schrift­lich beim Vor­stand, der über die Auf­nah­me ent­schei­det.

(3) Ein Anspruch auf Auf­nah­me besteht nicht.

(4) Hat der Vor­stand die Auf­nah­me abge­lehnt, so kann der Mit­glied­schafts­be­wer­ber Ein­spruch zur nächs­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­le­gen, die dann abschlie­ßend über die Auf­nah­me ent­schei­det.

(5) Etwai­ge Mit­glieds­bei­trä­ge wer­den durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung fest­ge­legt.

§  5       Austritt der Mitglieder

(1) Die Mit­glie­der sind zum Aus­tritt aus dem Ver­ein berech­tigt.

(2) Die schrift­li­che Aus­tritts­er­klä­rung ist an ein Vor­stands­mit­glied zu rich­ten.

§ 6        Ausschluss aus dem Verein

(1) Die Mit­glied­schaft kann der Ver­ein durch Aus­schluss eines Mit­glieds been­den.

(2) Der Aus­schluss ist bei Ver­zug mit der Zah­lung fäl­li­ger Mit­glieds­bei­trä­ge nach zwei­ma­li­ger erfolg­lo­ser Mah­nung oder aus sons­ti­gem wich­ti­gen Grun­de zuläs­sig, ins­be­son­de­re, wenn das Mit­glied vor­sätz­lich gegen die Sat­zung und damit gegen den Zweck des Ver­eins in erheb­li­chem Maße oder wie­der­holt ver­sto­ßen hat.

(3) Über den Aus­schluss ent­schei­det der Vor­stand. Hier­ge­gen kann Beschwer­de bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­ge­legt wer­den. Die Mit­glied­schaft ist been­det, wenn die Mit­glie­der­ver­samm­lung den Aus­schluss bestä­tigt.

§ 7        Organe des Vereins

Orga­ne des Ver­eins sind

(1) der Vor­stand

(2) die Mit­glie­der­ver­samm­lung

§ 8        Der Vorstand

(1) Der Vor­stand besteht aus dem 1. und dem 2. Vor­sit­zen­den und dem Schatz­meis­ter. Das Amt der Vor­stands­mit­glie­der endet mit der Amts­nie­der­le­gung oder mit der Bestel­lung neu­er Vor­stands­mit­glie­der. Neu­wah­len durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung fin­den alle zwei Jah­re statt. Die Vor­stands­mit­glie­der füh­ren nach Ablauf der Amts­dau­er die Geschäf­te solan­ge fort, bis eine Neu­be­stel­lung erfolgt ist. Die Ver­ei­ni­gung meh­re­rer Vor­stands­äm­ter in einer Per­son ist unzu­läs­sig.

(2) Die Vor­stands­mit­glie­der müs­sen Ver­eins­mit­glie­der sein.

(3) Dem Vor­stand obliegt die Lei­tung des Ver­eins, die Aus­füh­rung der Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung und die Ver­wal­tung des Ver­eins­ver­mö­gens. Hier­über ist am Ende der Amts­zeit Rechen­schaft abzu­le­gen. Der Vor­stand ent­schei­det in allen Ange­le­gen­hei­ten, die nicht Auf­ga­be der Mit­glie­der­ver­samm­lung nach die­ser Sat­zung sind.

(4) Der Vor­stand wird gericht­lich und außer­ge­richt­lich durch den 1. oder 2. Vor­sit­zen­den, jeder für sich allein, ver­tre­ten. Im Innen­ver­hält­nis gilt, dass der 2. Vor­sit­zen­de den Ver­ein nur im Ver­hin­de­rungs­fal­le des 1. Vor­sit­zen­den ver­tritt.

(5) Der Vor­stand ist berech­tigt, geeig­ne­ten Per­so­nen Voll­macht zur Vor­nah­me von Rechts­ge­schäf­ten und Rechts­hand­lun­gen für den Ver­ein zu ertei­len.

(6) Der Schatz­meis­ter ver­wal­tet das Ver­eins­ver­mö­gen, besorgt die Kas­sen­ge­schäf­te, führt das Mit­glie­der­ver­zeich­nis, erhebt die Bei­trä­ge und legt jähr­lich Rechen­schafts­ab­schluss vor.

(7) Der Vor­stand führt die Ver­eins­ge­schäf­te ehren­amt­lich. Die Mit­glie­der haben kei­nen Anspruch auf Ver­gü­tun­gen. Erfor­der­li­che Aus­la­gen und Rei­se­kos­ten wer­den auf Antrag ersetzt.

§ 9        Mitgliederversammlung

(1) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung besteht aus Ver­eins­mit­glie­dern.

(2) Die Auf­ga­ben der Mit­glie­der­ver­samm­lung sind ins­be­son­de­re:

-     Wahl des Vor­stan­des und eines Kas­sen­prü­fer
–     Beschluss­fas­sung zur Ent­las­tung des Vor­stan­des
–     Fest­le­gung etwai­ger Mit­glieds­bei­trä­ge
–     Beschluss­fas­sung über Sat­zungs­än­de­run­gen
–     Auf­nah­me eines Mit­glieds nach Ein­spruch des abge­lehn­ten Bewer­bers
–     Aus­schlie­ßung eines Mit­glieds nach Beschwer­de des betrof­fe­nen Mit­glieds
–     Beschluss­fas­sung über die Auf­lö­sung des Ver­eins und Ver­wen­dung des Ver­eins­ver­mö­gens.

(3) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird nach Grün­dung des Ver­eins durch den Vor­stand ein­be­ru­fen. Es fin­det min­des­tens eine Mit­glie­der­ver­samm­lung jähr­lich statt. Wei­te­re Ver­samm­lun­gen kön­nen bei Bedarf und müs­sen auf Ver­lan­gen von min­des­tens einem Drit­tel der Mit­glie­der unter Anga­be des Zwecks und der Grün­de ein­be­ru­fen  wer­den. Die Ein­la­dung erfolgt schrift­lich min­des­tens zwei Wochen vor der  Ver­samm­lung. Auf­ga­be des Ein­la­dungs­schrei­bens zur Post genügt zur Wah­rung der Ein­la­dungs­frist.

(4) Zustän­dig für die Fest­le­gung der vor­läu­fi­gen Tages­ord­nung und für die Ein­be­ru­fung der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist der Vor­stand. Der 1. Vor­sit­zen­de, im Ver­hin­de­rungs­fall der 2. Vor­sit­zen­de, lei­tet die Mit­glie­der­ver­samm­lung und bestimmt den Pro­to­koll­füh­rer.

(5) Jedes Ver­eins­mit­glied hat eine Stim­me. Die Ertei­lung einer Stimm­voll­macht ist nur an ein Ver­eins­mit­glied zuläs­sig. Ein Ver­eins­mit­glied kann nur jeweils eine Voll­macht zur Stimm­ab­ga­be erhal­ten.

(6) Die Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung wer­den mit ein­fa­cher Mehr­heit gefasst. Bei Stim­men­gleich­heit gilt der Antrag als abge­lehnt. Die Art der Abstim­mung bestimmt der Ver­samm­lungs­lei­ter.

(7) Für Beschlüs­se über Sat­zungs­än­de­run­gen ist eine 2/3 Mehr­heit der anwe­sen­den Mit­glie­der erfor­der­lich. Beschlüs­se über die Auf­lö­sung des Ver­eins kön­nen nur in einer eigens zu die­sem Zweck ein­be­ru­fe­nen Mit­glie­der­ver­samm­lung gefasst wer­den, wenn min­des­tens 2/3 erschie­nen sind und eine Mehr­heit von ¾ der anwe­sen­den Mit­glie­der die Auf­lö­sung beschließt.

(8) Die Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung wer­den vom Ver­samm­lungs­lei­ter und vom Pro­to­koll­füh­rer schrift­lich fest­ge­hal­ten und unter­schrie­ben. Das Pro­to­koll wird der nächs­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung vor­ge­legt; erfolgt kein Wider­spruch, gilt es als geneh­migt

§ 10     Auflösung des Vereins

Bei Auf­lö­sung des Ver­eins fällt das zum Zeit­punkt der Auf­lö­sung vor­han­de­ne Ver­eins­ver­mö­gen an die Lan­des­haupt­stadt Stutt­gart.

Stutt­gart, 29. Novem­ber 2004