1943

MÄRZ

Depor­ta­ti­on von jüdi­schen »Straf­tä­tern« zur lebens­läng­li­chen Haft nach Ausch­witz oder Lub­lin

1. März

Depor­ta­ti­on aus Stutt­gart: rund 35 Per­so­nen nach Ausch­witz, 1 Über­le­ben­der

Kre­ma­to­ri­um des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Ausch­witz II-Bir­ken­au


APRIL

17. April

Depor­ta­ti­on aus Stutt­gart: rund 20 Per­so­nen nach The­re­si­en­stadt und Ausch­witz, 4 Über­le­ben­de

19. April

Beginn des Auf­stands im War­schau­er Ghet­to; nur mit Ein­satz mas­si­ver Gewalt schla­gen SS-Ein­hei­ten den Wider­stand der Bewoh­ner nie­der, der teil­wei­se bis in den Herbst hin­ein anhält

29. April

Anord­nung für Pres­se, die »Juden­fra­ge« stän­dig zu behan­deln


JUNI

10. Juni

Auf­lö­sung der »Reichs­ver­ei­ni­gung der Juden in Deutsch­land«

17. Juni

Depor­ta­ti­on aus Stutt­gart: rund 15 Per­so­nen nach Ausch­witz (die meis­ten wer­den ermor­det) und rund 10 Per­so­nen nach The­re­si­en­stadt

19. Juni

Joseph Goeb­bels erklärt Ber­lin für »juden­frei«

Im War­schau­er Ghet­to


ab AUGUST

Fort­set­zung der »Akti­on Rein­hard«: Auf­lö­sung aller Ghet­tos in Polen und Sowjet­uni­on (bis Dezem­ber); die Bewoh­ner wer­den in den Ver­nich­tungs­la­gern ermor­det


SEPTEMBER

24. Sep­tem­ber

Depor­ta­ti­on aus Stutt­gart: 2 Per­so­nen nach Ausch­witz

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