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Wie soll man das erklä­ren? Da leben Men­schen, die sind genau wie die ande­ren. Sie sehen genau so aus, spre­chen die glei­che Spra­che, den glei­chen Dia­lekt, haben die glei­chen Gewohn­hei­ten. Nur haben sie, nicht alle, aber die meis­ten, eine ande­re Reli­gi­on. Sie gehen nicht am Sonn­tag, son­dern am Sams­tag zum Got­tes­dienst. Doch auch die einen, die Chris­ten genannt wer­den, haben ver­schie­de­ne Reli­gio­nen und ver­tra­gen sich mehr oder weni­ger gut unter­ein­an­der und mit den ande­ren, die Juden genannt wer­den.

Und dann kom­men die einen, holen die Juden aus ihren Woh­nun­gen, brin­gen sie an bestimm­te Sam­mel­plät­ze, set­zen sie in Eisen­bahn­wa­gen, fah­ren sie weit fort, wo sie von den einen, nicht den­sel­ben, aber den glei­chen, getö­tet wer­den. Die Juden hat­ten sich nichts zuschul­den kom­men las­sen, waren von kei­nem Gericht zu einer Stra­fe ver­ur­teilt wor­den, ihre ein­zi­ge Schuld war, dass sie die ande­ren waren. wei­ter­le­sen…

Beginn des Vor­wor­tes von Eber­hard Jäckel zur Bro­schü­re: Der Kil­les­berg unter dem Haken­kreuz.


Bilder von der Gedenkstätte:

Fotos: Andre­as Kel­ler ⋅ 24.09.2017