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Zeichen der Erinnerung

Diese Internetseiten »Zeichen der Erinnerung« wollen nachzeichnen, wie schnell auch die einst idyllische schwäbische Hauptstadt Stuttgart während der nationalsozialistischen Herrschaft zwischen 1933 und 1945 zum Ort der Entrechtung und des Verbrechens wurde.

Sie wollen an Lebensläufen dokumentieren, was friedlichen Bürgerinnen und Bürgern angetan wurde, nur weil sie der jüdischen Minderheit zugerechnet wurden. Und sie wollen neben den Opfern auch einige der Helfer und Täter benennen, um zu begreifen, wie aus freundlichen Nachbarn Rassisten, Mitläufer oder gar Massenmörder werden können.

Vom Inneren Nordbahnhof in Stuttgart wurden zwischen 1941 und 1945 mehr als 2500 Menschen jüdischer Herkunft aus Württemberg deportiert. Fast alle wurden in Theresienstadt, in Riga, in Iżbica, in Auschwitz und in anderen Sammel- und Konzentrationslagern der Nationalsozialisten umgebracht.

Die Gleise in den Tod sind im Jahr 2006, eine Generation später, Bestandteil eines umbauten Ortes der Erinnerung geworden.

Diese Bilder, Biografien und zeitgeschichtlichen Dokumente sollen neben dem Schrecken über das Geschehene ein kritisches Verständnis rassistischer Ideologie und antidemokratischer Politik vermitteln.

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